Kommentar von Torsten Jäger

Gestern hatte ich meine Schulleiterprüfung. Zu diesem Anlass kamen zwei Dezernenten der Bezirksregierung in unsere Schule und führten diese Prüfung durch. Das war ein Tag mit vielen unterschied­lichen Einzelbausteinen: eigenen Unterricht zeigen, den Unterricht eines Kollegen anschauen und anschließend mit ihm ein Beratungsgespräch führen, Kolloquium über verschiedene schulische Bereiche, Konferenzleitung und abschließend ein Reflexionsgespräch des gesamten Prüfungstages.
Speziell im Kolloquium und im abschließenden Reflexionsgespräch kamen mir einzelne Inhalte aus verschiedenen AcF-Kursen zugute. Speziell das geWIEHfte Feedback aus dem Kom­munikationskurs und auch die Ergebnisse meiner Hausarbeit aus dem Kurs »Mitarbeiterführung und Coaching« konnte ich an konkreten Stellen hervorragend einbringen. Darüber hinaus habe ich gemerkt, dass ich mir im Lauf der letzten Jahre, nicht zuletzt dank AcF, ein solides Leitungswissen und umfang­reiches Führungsverhalten angeeignet habe. Vielen Dank dafür!

Kommentar einer AcF-Absolventin

Angelika Marsch, Leiterin von Wycliff Deutschland, hat als erste Frau bei AcF das ganze Studium absolviert. Sie fasst ihre Erfahrungen mit AcF nach drei Jahren zusammen:
»Die AcF-Kurse sind...

1. genial nach dem Baukastenprinzip angelegt. Die einzelnen Lernmodule decken sukzessive genau die Bereiche ab, die ein Leiter braucht. Die Inhalte sind relevant für leitende Personen im Gemeindedienst, in der Wirtschaft und in der Mission.

2. eine gelungene Mischung aus verschiedenen Lernformaten. Vorbereitendes Lesen, eine gut geplante Präsenzphase und die anschließende Anwendung des Lerninhaltes auf die eigene Situation entsprechen den Bedürfnissen des erwachsenen Lerners.

3. von Dozenten geplant und gestaltet, die akademisches Wissen und Realitätsbezug gekonnt verknüpfen.

Es konnte mir nichts Besseres passieren als die AcF Kurse! Sie haben mich berufsbegleitend fit gemacht und mir genau im richtigen Moment das nötige Know-how vermittelt, das ich als Neuling für meine Leitungsaufgabe brauchte
  • Für sich selbst definieren, was Leiter-Sein ausmacht (Führungsgrundlagen)
  • Den eigenen Arbeitsplatz so strukturieren, dass die Arbeitsabläufe effizient werden (Effektive Arbeitstechniken)
Nachdem die eigene Rolle klar umrissen und das direkte Arbeitsumfeld organisiert ist, muss der Leiter die Mitarbeiterfrage bedenken:
  • Ein tieferes Erkennen der eigenen Persönlichkeit und die der anderen ist eine wesentliche Komponente für gelungenes Führen (Persönlichkeitsentwicklung)
  • Den Mitarbeiter als Gegenüber erkennen und ihn fördern wollen ist eine der Schlüsselkompetenzen eines Leiters (Mitarbeiterführung, Teamentwicklung)
Nachdem die beteiligten Personen (Leiter und Mitarbeiter) bedacht sind, muss das Miteinander bewusst gestaltet werden:
  • Das Know-how einer gelungenen Kommunikation und der bewusste Umgang mit Konflikten (Kommunikation und Konfliktmanagement)
  • Jeder Leiter sollte im Weitergeben von Inhalten die Prinzipien der Erwachsenenbildung anwenden (Train-the-trainer)
Nachdem die Umgangsformen geklärt sind, kann inhaltlich gearbeitet werden:
  • Wer sind wir als Unternehmen und in welche Richtung wollen wir uns entwickeln (Strategiemanagement)
  • Welche Strukturen brauchen wir, um vereinbarte Ziele zu erreichen (Organisationsentwicklung)
  • Wie stellen wir uns auf dem Markt dar (Marketing)
... und als kontinuierliche Gewissensfrage. Stimmt unsere Ethik noch? (Ethik für Führungskräfte).«

Angelika Marsch, Burbach, November 2004
 
 

Kommentare von Studierenden

  • »Christliche Impulse durch den Referenten: Welt und Glaube zusammen gebunden.«
  • »Kirche und Wirtschaft sind wertvolle Ergänzung.«
  • »Die Ausgewogenheit zwischen den biblischen Auslegungen und dem Studium von Managementmethoden.«
  • »Mix zwischen Theorie und Praxis.«
  • »Praktische Umsetzung von Wissen und Theorie.«
  • »Viel unterschiedliche Literatur zu unterschiedlichen Schwerpunkten. Die konsequente Umsetzung des Inhalts mit durchdachter Methodik.«
  • »Sehr gut die extreme Praxisnähe und die sehr gute Darstellung. Ich habe keine einzige Minute bereut, hier zu sein.«
  • »Offene Atmosphäre in der ganzen Gruppe einschließlich Referent!«
  • »Teilhaben am Leben der Dozenten!«
  • »Die Erfahrungen jedes Teilnehmers wurden ernst genommen und waren bereichernd.«
  • »Besonders gut gefallen hat mir: Die Doppelbesetzung des Referentenposten mit zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten.«
  • »Der reiche Erfahrungshorizont der beiden Referenten ist immer wieder durch gedrungen.«
  • »Unnachahmliche Persönlichkeit des Referenten.«
  • »Als Frau hatte ich etwas Angst, dass alles zu ›managermäßig und hart‹ sein würde – ich wurde sehr positiv überrascht und kann allen Frauen nur dringend empfehlen, diesen Kurs auch zu machen.«
  • »Die AcF ist ›schuld‹, dass ich nun umziehen muss. Bei der Bewerbung für die Leitung des Pflegeheims in O. wurde ich unter fünf Bewerbern ausgewählt, u.a. weil ich eine Weiterbildung in biblischem Management gemacht habe. Auch die anderen AcF-Kurse haben mir zu dieser Stelle verholfen. Ich möchte dir danken, dass ihr die AcF gegründet habt. Sie beginnt, Früchte zu tragen.«
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